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Rheinwohnungsbau - meine Heimat

Unsere Historie

Von den Wurzeln bei den Steyler Missionaren bis heute: ein Blick auf prägende Schritte unserer Unternehmensgeschichte.

Unser Ursprung liegt nicht im Bauen, sondern im Glauben.

1875 gründete Arnold Janssen im niederländischen Steyl die Ordensgemeinschaft der Steyler Missionare. Finanziert wurde ihre Arbeit über den Vertrieb religiöser Schriften. Als die Brüningsche Notverordnung von 1930 die Ausfuhr dieser Gelder untersagte, legten die Missionare sie im eigenen Land an: in Wohnraum für Menschen, die sich keinen leisten konnten.

Daraus wurde ein Unternehmen. Bis heute ist das Erzbistum Köln unser größter Gesellschafter - und die Haltung der Gründer der Leitfaden unseres Handelns.

gegründet in Köln, als „Heimwohl AG Mivremia“
1931
Standorte: Düsseldorf, Duisburg, Berlin und Meerbusch
4
Wohnungen in den 1931 bis 1936 erbauten Berliner Häusern
230
Jahre Rheinwohnungsbau im Jahr 2026
95
1875-1936

Der Ursprung: von Steyl über Köln nach Berlin

Mitten in der Weltwirtschaftskrise entsteht ein Unternehmen, das seinen sozialen Auftrag von Anfang an in die Satzung schreibt.

  1. 1875

    Arnold Janssen gründet die Steyler Missionare

    Im niederländischen Steyl, heute ein Stadtteil von Venlo, entsteht eine Ordensgemeinschaft päpstlichen Rechts. Sie finanziert sich über den Vertrieb religiöser Schriften.

  2. 1931

    9. Juli: Gründung der „Heimwohl AG Mivremia“ in Köln

    Das Aktienkapital beträgt zunächst 50.000 Reichsmark. In der Satzung steht das Ziel, „die sozialen und sittlichen Verhältnisse minderbemittelter Volkskreise durch Bereitstellung gesunder und preiswerter Wohnungen zu heben“ - und ausdrücklich, dass Gewinnabsichten ausgeschlossen sind.

  3. 1931-36

    Das erste Projekt: 27 Wohnhäuser in Berlin-Neu-WestendBerlin

    An Oldenburgallee, Preußenallee, Westendallee und Württembergallee entstehen 230 Wohnungen. Statt der in Berlin üblichen Hinterhöfe wird offen gebaut, mit Vorgärten und grünen Innenhöfen. Die Ausstattung ist für die Zeit bemerkenswert: Zentralheizung, zentrale Warmwasserversorgung, eingerichtete Küchen, Parkett - und ein eigenes gefliestes Bad in jeder Wohnung.

  4. 1933

    Anerkennung der Gemeinnützigkeit

    Steuerliche Vorteile auf der einen Seite, die Verpflichtung zu bezahlbaren Mieten auf der anderen: Dieser Rahmen prägt die nächsten 56 Jahre.

1937-1945

Düsseldorf wird Heimat

Der Umzug an den Rhein gibt dem Unternehmen seinen heutigen Namen - und der Krieg unterbricht das Bauen für Jahre.

  1. 1937

    Aus der „Heimwohl AG Mivremia“ wird die RheinwohnungsbauDüsseldorf

    Der Geschäftssitz wird von Köln nach Düsseldorf verlegt. Die Stadt Düsseldorf und Düsseldorfer Industrieunternehmen zeichnen Aktien im Wert von 750.000 Reichsmark, das Stammkapital steigt auf eine Million Reichsmark. Bis 1941 entstehen 241 Häuser mit 1.494 Wohnungen - überwiegend für Beschäftigte der beteiligten Betriebe. Mit dem Neubauverbot von 1940 kommt der Wohnungsbau zum Erliegen.

  2. 1941

    Drei Baugenossenschaften kommen hinzu

    Die Rheinwohnungsbau übernimmt „Eigene Scholle“ in Düsseldorf-Unterrath, „Heimat“ in Düsseldorf-Eller und den „Bauverein Büderich“. In manchen dieser Häuser wohnen Familien bis heute.

  3. 1945

    Kriegsende: von 328 Häusern sind neun zerstört

    Am 17. April 1945 enden die Kampfhandlungen in Düsseldorf. Am Ende der Kampfhandlungen waren etwa 50 Prozent des Düsseldorfer Wohnraums zerstört und die Stadt hatte nur noch 235.000 Einwohner statt den anfänglichen 536.000. Die Rheinwohnungsbau kommt vergleichsweise glimpflich davon: Von 328 Häusern mit 2.053 Wohnungen sind neun Häuser beziehungsweise 52 Wohnungen zerstört, in Berlin zwei Häuser mit 16 Wohnungen. Der Geschäftsbetrieb steht dennoch monatelang still. Das Geschäftshaus am Alexanderplatz 4 ist 1943 abgebrannt, Überweisungen funktionieren nicht - die Miete wird wieder in bar kassiert.

1946-1959

Wiederaufbau: erst instand setzen, dann bauen

Baumaterial ist knapp, die Stadt füllt sich wieder. Schon damals achtet das Unternehmen auf Werthaltigkeit statt auf Tempo.

  1. 1953

    Neues Verwaltungsgebäude an der Sternstraße 71Düsseldorf

    Nach der Währungsreform 1948 beginnt der Neubau ab 1950 wieder in nennenswertem Umfang. 1953 bezieht die Rheinwohnungsbau ein eigenes Haus - für Jahrzehnte die Adresse des Unternehmens.

  2. 1956

    Aus der Aktiengesellschaft wird eine GmbH

    Bis dahin sind 85 Häuser mit 599 Wohnungen fertiggestellt. Qualität der Substanz, Grünflächen und aufgelockerte Bebauung sind schon damals Maßstab.

  3. 1959

    Die Modernisierung der Altbauten beginnt

    Kohleöfen werden auf Gaseinzelöfen oder Nachtstromheizungen umgestellt, Bäder neu ausgestattet. Bis 1981 investiert das Unternehmen 38,7 Millionen D-Mark in die Modernisierung.

1960-1979

Vom Wohnraum zur Wohnqualität

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung steigen die Erwartungen an das Wohnen - und die Rheinwohnungsbau probiert auch Bauweisen aus, die sich am Ende nicht rechnen.

  1. 1960er

    Flexible Reaktion auf die steigenden Wohnansprüche

    Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der 1960er-Jahre veränderten sich auch die Erwartungen an das Wohnen. Die Rheinwohnungsbau reagierte auf diesen Wandel und stellte neben bezahlbarem Wohnraum zunehmend die Wohn- und Lebensqualität in den Mittelpunkt. Moderne Quartiere mit Grünflächen, Spielplätzen, aufgelockerter Bebauung sowie ausreichend Parkmöglichkeiten prägten fortan die Planung. Gleichzeitig entwickelte das Unternehmen unter der Führung von Paul Krevet eine zukunftsorientierte Philosophie: Wohnraum sollte bezahlbar bleiben, wirtschaftlich geplant werden und den individuellen Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. So begleitete die Rheinwohnungsbau den Wandel Düsseldorfs von der Nachkriegsstadt zur modernen Dienstleistungsmetropole.

  2. 1965

    Bauen im Rekordtempo

    Um schneller und kostengünstiger Wohnraum zu schaffen, setzte die Rheinwohnungsbau auf innovative Fertigbautechniken. Fassaden, Treppen und Wände wurden bereits im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. So entstanden unter anderem in Lörick, Garath und Benrath ganze Wohnanlagen. Einige dieser Gebäude in Niederkassel stehen heute sogar unter Denkmalschutz. Trotz der zukunftsweisenden Bauweise wurde das System später wieder aufgegeben, da die wirtschaftlichen Voraussetzungen für einen dauerhaften Einsatz nicht erfüllt werden konnten.

1980-1999

Neue Märkte, gleiche Haltung

Die Gemeinnützigkeit fällt weg, Duisburg kommt dazu - und in Bilk zeigt sich, dass gutes Wohnen mehr braucht als gute Wohnungen.

  1. 1985/87

    1.224 Wohnungen in Duisburg - der größte Zukauf der FirmengeschichteDuisburg

    Von der Mannesmann Wohnungsbaugesellschaft übernimmt die Rheinwohnungsbau Bestände in Duisburg-Ungelsheim, Hüttenheim und Huckingen. In den Folgejahren fließen Millionenbeträge in die Modernisierung - Ungelsheim wird Jahrzehnte später zum Modellquartier.

  2. 1989

    Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz

    Das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) regelte über Jahrzehnte die steuerliche Förderung gemeinnütziger Wohnungsunternehmen und verpflichtete diese im Gegenzug zu bezahlbaren Mieten. Die Aufhebung des Gesetzes zum 31.12.1989 stellte eine Zäsur in der staatlich geförderten Wohnungsbaupolitik dar. Die Rheinwohnungsbau GmbH reagierte auf die veränderten Rahmenbedingungen flexibel und vorausschauend. So zeigte sich bereits Mitte der 1990er-Jahre ein Überangebot an Wohnraum, obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands zeitgleich für eine erhöhte Nachfrage und eine vorübergehende Wohnraumknappheit sorgte.

  3. 1992

    Umweltschutzpreis für nachhaltige ModernisierungDüsseldorf

    Mit dem Wegfall der Wohnungsgemeinnützigkeit 1991 stellte sich die Rheinwohnungsbau auf neue Marktbedingungen ein. Dabei blieb ein Grundsatz bestehen: bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten anzubieten. Seit den 1990er-Jahren setzt das Unternehmen dafür verstärkt auf Kernsanierungen und moderne Neubauten mit hochwertiger Ausstattung. Für ihr Engagement bei der Sanierung von Altbauten wurde die Rheinwohnungsbau 1992 von der Stadt Düsseldorf mit dem Umweltschutzpreis ausgezeichnet.

  4. 1996/98

    Die Gesellschafterstruktur von heute entsteht

    1996 verkauft die Stadt Düsseldorf ihre Anteile. Seit 1998 hält das Erzbistum Köln 70,5 Prozent, die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft 18 Prozent.

  5. 1999

    Aufwertung des JagenberggeländesDüsseldorf

    Ende der 1990er-Jahre stand das Jagenberggelände vor großen Herausforderungen. Nachbarschaftskonflikte, fehlende Freizeitangebote und eine dichte Bebauung belasteten das Zusammenleben im Quartier. Um die Wohn- und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, gründeten die beteiligten Wohnungsunternehmen gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf 1999 den Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Jagenberggelände“. Mit gezielten Investitionen wurden soziale Projekte, Sprachförderangebote, Hausaufgabenbetreuung und Jugendarbeit unterstützt. Gleichzeitig schuf die enge Zusammenarbeit von Wohnungsunternehmen, sozialen Einrichtungen und Bewohnerinnen und Bewohnern neue Begegnungsmöglichkeiten und stärkte den Zusammenhalt im Quartier. Die Initiative gilt bis heute als wichtiger Meilenstein für die positive Entwicklung des Jagenberggeländes und zeigt, dass erfolgreiche Quartiersentwicklung weit über die Bereitstellung von Wohnraum hinausgeht.

2000-2015

Nachhaltig bauen, sozial denken

Am Medienhafen entsteht Düsseldorfs erste Solarsiedlung. In Lierenfeld zeigt sich, wie barrierefreies Wohnen konkret aussieht.

  1. 2004

    Kernsanierung des „Damenblocks“Berlin

    Aus 32 Appartements werden 18 großzügige Wohnungen zwischen 77 und 110 Quadratmetern. Das Gebäude steht inzwischen unter Denkmalschutz. Seinen Namen trägt es, weil hier zunächst nur Frauen wohnen durften - der Blick in den Garten des benachbarten Anbetungsklosters sollte Männern verwehrt bleiben.

  2. 2006

    75 Jahre Rheinwohnungsbau

    Zum Jubiläum erscheint die Chronik „Wohnraum für Generationen“ - erzählt auch über die Menschen, die seit den 1920er- und 1930er-Jahren in denselben Häusern zu Hause sind.

  3. 2007

    Düsseldorfs erste Solarsiedlung am MedienhafenDüsseldorf

    101 Wohnungen mit rund 9.100 Quadratmetern Wohnfläche entstehen als Leitprojekt der Landesinitiative „Zukunftsenergien NRW“. Das Energiekonzept eines „3-Liter-Hauses“ kombiniert eine 260 Quadratmeter große solarthermische Anlage, optimierte Dämmung, Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung und kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Für Neumieter*innen liegt der Quadratmeterpreis rund zehn Prozent unter Marktniveau. Altmieter*innen - manche wohnen seit über 50 Jahren hier - wird eine Wohnung garantiert.

  4. 2008

    Spatenstich GarathDüsseldorf

    Gemeinsam setzten Christa Thoben, Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Joachim Erwin und die Rheinwohnungsbau-Geschäftsführer Manfred Franck und Thomas Hummelsbeck mit dem ersten Spatenstich ein sichtbares Zeichen für den Beginn von Düsseldorfs zweiter Solarsiedlung.

  5. 2011

    Betreutes Wohnen in LierenfeldDüsseldorf

    Im Mai 2011 präsentierte die Rheinwohnungsbau im Rahmen der Quartierserneuerung „Schlesisches Viertel“ ihr erstes Passivhaus. Die Wohnanlage bietet 27 barrierefreie Wohnungen, darunter 15 rollstuhlgerechte Apartments, und richtet sich insbesondere an ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf. Gemeinschaftsräume und ein Garten fördern das Miteinander und schaffen Raum für Begegnung und Erholung. In Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf e. V. werden zudem verschiedene Betreuungs- und Beratungsangebote bereitgestellt, die den Bewohnerinnen und Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

  6. 2012

    Einführung Austauschprogramm für Auszubildende

    Mit der Einführung des Azubiaustauschprogramms erweiterte die Rheinwohnungsbau ihre Ausbildung um wertvolle Praxiserfahrungen über die Unternehmensgrenzen hinaus. Seit mehreren Jahren erhalten Auszubildende die Möglichkeit, Partnerunternehmen kennenzulernen und Einblicke in Fachbereiche wie die WEG-Verwaltung, das Bauträgergeschäft oder verschiedene regionale Wohnungsmärkte zu gewinnen. Besonders der Austausch mit der Joseph-Stiftung in Bamberg fördert den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen den Nachwuchskräften beider Unternehmen. Die Teilnehmenden begleiten dabei unter anderem Notartermine, lernen Neubauprojekte kennen und sammeln Erfahrungen in unterschiedlichen Geschäftsmodellen der Wohnungswirtschaft.

2016-2026

Digital, klimafit und mitten im Quartier

Zwei Schwerpunkte prägen die vergangenen zehn Jahre: die Digitalisierung von Service und Zusammenarbeit - und Quartiere, in denen Klimaschutz und Nachbarschaft zusammengehören.

  1. 2017

    Herzlich willkommen in der Digital-Heimat: mein RWB-Portal

    Mit der Einführung des digitalen Mieterportals „mein RWB“ hat die Rheinwohnungsbau ihren Service um einen modernen, jederzeit verfügbaren Online-Zugang erweitert. Mieter:innen können seitdem wichtige Dokumente abrufen, Reparaturmeldungen digital einreichen, Nachrichten empfangen und direkt mit ihren Ansprechpartnern kommunizieren. Das Portal ist sowohl im Web als auch als App verfügbar und bündelt zahlreiche Serviceleistungen an einem zentralen Ort. Damit setzte die RWB einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Kundenbetreuung und schuf eine neue, komfortable Form der Kommunikation zwischen Unternehmen und Mieterschaft.

  2. 2018

    Zion: Einführung einer Kollaborationsplattform

    Mit der Einführung von ZION (Zentrales Informations- und Organisations-Netzwerk) setzte die Rheinwohnungsbau einen wichtigen Meilenstein ihrer digitalen Transformation. Das bisherige Intranet wurde durch eine moderne Plattform auf Basis von SharePoint Online abgelöst, die standortübergreifende Zusammenarbeit und einen schnelleren Informationsaustausch ermöglicht. Als eines der größten interdisziplinären Digitalisierungsprojekte des Unternehmens schuf ZION die Grundlage für eine neue Form der Zusammenarbeit: Dokumente können gemeinsam in Echtzeit bearbeitet, Informationen gezielt veröffentlicht und über integrierte Chatfunktionen schnell geteilt und diskutiert werden. Dank der Cloud-Technologie wurde die Kommunikation erstmals unabhängig von Gebäude- und Standortgrenzen möglich und die Zusammenarbeit im Team-RWB nachhaltig gestärkt.

  3. 2019

    Einführung Projektmanagement

    Die Immobilienwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitalisierung, Klimaschutz, KI und steigende Kundenanforderungen eröffnen kontinuierlich neue Handlungsfelder. Um diese komplexen und oft innovativen Themen strukturiert voranzutreiben, führte die Rheinwohnungsbau ein unternehmensweites Projektmanagement ein. Mit klar definierten Rollen, standardisierten Projektphasen und einem eigenen Projekthandbuch entstand ein einheitlicher Rahmen für die erfolgreiche Umsetzung strategischer Vorhaben. Zur nachhaltigen Verankerung dieser Arbeitsweise wurde zudem die Stabsstelle „Projektkoordination“ geschaffen, die Projekte begleitet, vernetzt und die Innovationskraft der RWB gezielt stärkt.

  4. 2019

    Das letzte Mieterfest in Düsseldorf-LierenfeldDüsseldorf

    Nach Abschluss von Modernisierungs- und Baumaßnahmen ist es für die RWB Usus, ein Mieterfest im Quartier zu veranstalten. Es stellt ein wichtiges Format dar, um persönlich in den Austausch mit den Bewohnern zu kommen, aber auch als Dankeschön für die mit der Bautätigkeit einhergehenden Einschränkungen. Das Mieterfest in Lierenfeld stellt einen wichtigen Meilenstein dar, da es das letzte Fest vor Beginn der Coronapandemie war.

  5. 2020

    Nachwuchs in der Heimat: Rheinwohnungsbau bekommt eine Tochterfirma

    Der 01.01.2020 markiert das Gründungsdatum der Rheinwohnungsbau Dienstleistungen GmbH. Die RWB-Tochter hat ihre Anschrift im Lichtenbroicher Service-Center des Unternehmens und ist im wesentlichen zuständig für die Garten- und Außenanlagenpflege des Wohnungsunternehmens.

  6. 2021

    90 Jahre Rheinwohnungsbau

    Das 90-jährige Jubiläum der Rheinwohnungsbau fällt mitten in die Coronapandemie und wird deshalb ohne großes Fest begangen.

  7. 2021

    Die eigenen vier Wände als Büroersatz

    Mobiles Arbeiten war für die RWB auch vor Beginn der Coronapandemie ein Benefit. Seit Beginn des Virusausbruchs wurde im Wechsel von zu Hause und im Büro gearbeitet. Die eigenen vier Wände wandelten sich so zum Rückzugsort und Arbeitsplatz.

  8. 2022

    RealGreen Award für Duisburg-UngelsheimDuisburg

    Für das Mieterstromkonzept in Duisburg-Ungelsheim erhielt die Rheinwohnungsbau gemeinsam mit der Ampeers Energy GmbH den Gewinner Jury Award 2022 der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF).

  9. 2022

    Gründung des Nachbarschaftshilfevereins VIDA e. V.

    VIDA organisiert Austausch, Beratung und gemeinschaftliche Aktivitäten in den Quartieren - und betreibt später den Quartierstreff in Düsseldorf-Lichtenbroich.

  10. 2023

    KlimaQuartier.NRW: Duisburg-Ungelsheim ausgezeichnetDuisburg

    Das Quartier Duisburg-Ungelsheim der Rheinwohnungsbau GmbH wurde 2023 vom Land Nordrhein-Westfalen als „KlimaQuartier.NRW“ ausgezeichnet. Mit 124 Wohneinheiten in 31 Mehrfamilienhäusern überzeugte das modernisierte Bestandsquartier durch seine hohe Energieeffizienz und seinen Beitrag zum klimafreundlichen Wohnen. Die Auszeichnung würdigt innovative Konzepte zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und bestätigt das Engagement der Rheinwohnungsbau für eine nachhaltige und zukunftsfähige Quartiersentwicklung.

  11. 2023

    Beitritt zum Open District Hub e. V.

    Die Rheinwohnungsbau tritt dem Open District Hub e. V. bei und wird Teil eines bundesweiten Netzwerks für nachhaltige Quartiersentwicklung. Als „Quartiersmacher“ engagiert sich das Unternehmen im Austausch zu Energie-, Klima- und Mobilitätsthemen und gewinnt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung zukunftsfähiger Wohnquartiere.

  12. 2024

    Eröffnung Quartierstreff Duisburg-UngelsheimDuisburg

    Am 23. August 2024 eröffnete die Rheinwohnungsbau gemeinsam mit der AWO Duisburg den neuen Quartierstreff in Duisburg-Ungelsheim. Auf rund 335 m² barrierefreier Fläche entstand ein moderner Begegnungsort mit Café, Gruppen- und Beratungsräumen. Die Rheinwohnungsbau investierte rund 1,7 Millionen Euro in den nachhaltigen Neubau. Der Quartierstreff bietet Raum für Freizeit-, Beratungs- und Nachbarschaftsangebote und stärkt das gemeinschaftliche Miteinander im Quartier. Mit dem neuen Treffpunkt schafft die Rheinwohnungsbau einen zentralen Ort für Begegnung, Austausch und Unterstützung für Menschen aller Generationen.

  13. 2024

    Baufortschritte im Modellquartier Duisburg-UngelsheimDuisburg

    Mit der umfassenden Modernisierung des Quartiers Duisburg-Ungelsheim setzte die Rheinwohnungsbau ihre Klimastrategie konsequent fort. Rund 800 Wohnungen aus den 1950er- und 1960er-Jahren werden schrittweise energetisch saniert und mit zukunftsweisenden Energielösungen ausgestattet. Dazu zählen unter anderem Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Mieterstrommodelle, die eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung ermöglichen. Das Projekt verbindet die Modernisierung eines bestehenden Wohnquartiers mit innovativen Konzepten für die Energie- und Wärmewende. Durch seinen ganzheitlichen Ansatz entwickelte sich Duisburg-Ungelsheim zu einem überregional beachteten Modellquartier und gilt heute als beispielhaftes Referenzprojekt für die nachhaltige Transformation von Wohnbeständen.

  14. 2024/25

    Quartierstreff Michaelshaus, Düsseldorf-LierenfeldDüsseldorf

    Mit dem Umbau einer ehemaligen Gaststätte zum Quartierstreff Michaelshaus schuf die Rheinwohnungsbau einen neuen Ort für Gemeinschaft und Nachbarschaft in Düsseldorf-Lierenfeld. Die Eröffnung erfolgte Ende 2024 beziehungsweise Anfang 2025. In Zusammenarbeit mit der AWO Düsseldorf entstand ein modernes Nachbarschaftszentrum, das Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringt. Der Quartierstreff bietet vielfältige Angebote in den Bereichen Bewegung, Begegnung und Beratung. Ob gemeinsame Freizeitaktivitäten, Gesundheitsangebote, soziale Beratung oder nachbarschaftliche Veranstaltungen: Das Michaelshaus versteht sich als offener Treffpunkt für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers. Mit dem Projekt unterstreicht die Rheinwohnungsbau ihr Engagement für lebendige Quartiere, in denen nicht nur Wohnraum geschaffen, sondern auch das soziale Miteinander gefördert wird. Der Quartierstreff Michaelshaus stärkt den Zusammenhalt vor Ort und trägt dazu bei, Nachbarschaft aktiv zu gestalten.

  15. 2025

    Start des Projekts „lebensWERT“Düsseldorf

    Mit dem Projekt „lebensWERT“ erweiterte die Rheinwohnungsbau ihr soziales Engagement in den Quartieren. Ziel ist es, Mieterinnen und Mieter bei alltäglichen Herausforderungen unkompliziert zu unterstützen und das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Als persönliche Ansprechpartnerin steht Malie Motzko den Bewohnerinnen und Bewohnern mit Rat und Unterstützung zur Seite. Das Angebot reicht von Hilfe bei Behördenangelegenheiten und Formularen bis hin zur Vermittlung von sozialen Hilfs- und Freizeitangeboten. Im Mittelpunkt stehen persönliche Begleitung, ein offenes Ohr und niedrigschwellige Unterstützung direkt im Wohnumfeld. Mit „lebensWERT“ unterstreicht die Rheinwohnungsbau ihren Anspruch, nicht nur Wohnraum bereitzustellen, sondern auch das gemeinschaftliche Leben in den Quartieren aktiv zu fördern.

  16. 2025

    Eröffnung Quartierstreff LichtenbroichDüsseldorf

    Mit der Eröffnung des Quartierstreffs Lichtenbroich am 4. Juli 2025 schuf die Rheinwohnungsbau einen neuen Ort für Begegnung und Gemeinschaft im Quartier. Das ehemalige Gewerbeobjekt aus dem Jahr 1973 wurde zu einem modernen, barrierefreien Nachbarschaftszentrum umgebaut. Auf rund 360 m² Nutzfläche stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern Aufenthaltsräume, ein Innenhof, eine Sonnenterrasse sowie eine Grünfläche mit Spielplatz zur Verfügung. Betrieben wird der Quartierstreff durch den Nachbarschaftshilfeverein Vida e. V., der dort Angebote für Austausch, Beratung und gemeinschaftliche Aktivitäten organisiert.

  17. 2025

    Abschluss Quartiersmodernisierung LichtenbroichDüsseldorf

    Mit dem Abschluss der Quartiersmodernisierung in Düsseldorf-Lichtenbroich erreichte die Rheinwohnungsbau einen wichtigen Meilenstein ihrer Bestandsentwicklung. Über einen Zeitraum von rund zehn Jahren wurde das Quartier in drei Bauabschnitten umfassend modernisiert und energetisch zukunftsfähig aufgestellt. Neben der energetischen Ertüchtigung der Gebäude stand auch die sozialverträgliche Weiterentwicklung des Quartiers im Mittelpunkt. So konnten Wohnqualität, Energieeffizienz und Lebensumfeld nachhaltig verbessert werden, ohne den Charakter des Quartiers zu verändern. Lichtenbroich gilt heute als beispielhaft für die Strategie der Rheinwohnungsbau, nachhaltiges Bauen mit sozialer Verantwortung zu verbinden und bestehende Wohnquartiere fit für die Zukunft zu machen.

  18. 2025

    Doppelte Auszeichnung ODH-Quartier AwardsDuisburg

    Das Modellquartier Duisburg-Ungelsheim wurde 2025 bei den ODH-Quartier Awards gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet: „Integration“ und „Innovation“. Damit würdigte die Jury das ganzheitliche Quartierskonzept der Rheinwohnungsbau, das energetische Modernisierung, innovative Energieinfrastruktur und soziale Quartiersarbeit erfolgreich miteinander verbindet. Besonders hervorgehoben wurden die nachhaltigen Energielösungen, die intelligente Verknüpfung verschiedener Technologien sowie die aktive Förderung von Nachbarschaft und Teilhabe im Quartier. Mit der doppelten Auszeichnung entwickelte sich Duisburg-Ungelsheim zu einem bundesweit beachteten Beispiel dafür, wie Klimaschutz, Innovation und soziale Verantwortung in der Quartiersentwicklung Hand in Hand gehen können.

  19. 2026

    Kundenkristall: Bester Neuvermietungsprozess

    Die Rheinwohnungsbau wurde mit dem Kundenkristall für den besten Neuvermietungsprozess ausgezeichnet. Die Ehrung basiert auf systematischen Mieterbefragungen und würdigt einen Vermietungsprozess, der sich durch Transparenz, Serviceorientierung und eine hohe Kundenzufriedenheit auszeichnet. Die Auszeichnung bestätigt den Anspruch der Rheinwohnungsbau, Wohnungssuchende von der ersten Anfrage bis zum Vertragsabschluss professionell und verlässlich zu begleiten. Gleichzeitig unterstreicht sie die Bedeutung eines kundenorientierten Handelns in allen Phasen der Vermietung.

Über 90 Jahre später gilt derselbe Satz wie 1931: Wohnraum ist meine Heimat

Was 1931 mit dem Wohnungsbau in Berlin begann, ist heute ein Bestand in vier Städten. Geblieben ist der Anspruch: bauen und modernisieren, damit Menschen mit ganz unterschiedlichen Einkommen einen Platz zum Leben finden.