Unsere Historie
Von den Wurzeln bei den Steyler Missionaren bis heute: ein Blick auf prägende Schritte unseres gemeinnützigen Wohnungsunternehmens.
Unser Ursprung liegt in der Religion, genauer gesagt bei den Steyler Missionaren, der Ordensgemeinschaft päpstlichen Rechts in der römisch-katholischen Kirche. Die Bezeichnung der Gemeinschaft ist vom Gründungsort Steyl abgeleitet, der heute ein Stadtteil von Venlo in den Niederlanden ist. Noch heute ist das Erzbistum Köln unser Hauptgesellschafter. Wie sich das in unserer Unternehmenskultur widerspiegelt? Seit 1931 bilden die Werte unserer Gründer den strategischen Leitfaden unseres Handelns. Hier erhalten Sie weitere Informationen zu unseren wichtigsten Meilensteinen.
Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Meilensteine vor:
1870er Jahre1 Eintrag
1875
Der Ursprung der Rheinwohnungsbau
Die Rheinwohnungsbau GmbH fand ihren Ursprung in der Religion, genauer gesagt in den Steyler Missionaren. 1875 von Arnold Janssen gegründet, bereitete der Orden Priester und Laienbrüder auf ihren Auslandseinsatz vor und betreute sie in der Fremde. Das nötige Geld wurde – und wird auch heute noch – mit dem Vertrieb von religiösen Schriften gesammelt. Aufgrund der Brüningschen Notverordnung von 1930 durften diese Gelder jedoch nicht mehr ausgeführt werden. Um Beschlagnahmung und strafrechtliche Verfolgung zu vermeiden, investierten die Missionare die Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Schriften nun in den Bau von Wohnraum.
1930er Jahre5 Einträge
1931
Gründung der Heimwohl AG Mivremia
Die Rheinwohnungsbau GmbH wird am 9. Juli 1931 unter dem Namen „Heimwohl AG Mivremia“ mit einem Aktienkapital von zunächst 50.000 Reichsmark in Köln gegründet. Die eingetragenen Kapitalgeber sind Mitglieder des deutschen Adels. Hinter ihnen verbirgt sich allerdings der Orden der Steyler Missionare.
1933
Bau von 230 Wohnungen in Berlin
Trotz der schwierigen ökonomischen und politischen Verhältnisse – 1933 ergreifen in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht – werden von 1931 bis 1936 insgesamt 230 moderne Wohnungen in 27 Wohnhäuser im Berliner Neu-Westend errichtet. Die insgesamt 230 Wohnungen hatten für die damalige Zeit eine bemerkenswert gute Ausstattung: Zentralheizung, eingerichtete Küchen mit Einbauherden und Doppelspülen, zentrale Wasserversorgung, Parkett oder Linoleumböden. Und das alles in unmittelbarer Nähe des noblen Grunewalds.
1934
Erhöhung des Grundkapitals auf 250.000 Reichsmark
1934 wird das Grundkapital auf 250.000 Reichsmark erhöht, die Bilanzsumme beträgt bereits 2.673.000 Reichsmark und die Mieteinnahmen belaufen sich auf 126.100 Reichsmark.
1937
Bau von 1494 Wohnungen
Von 1937 bis 1941 werden in Düsseldorf 241 weitere Häuser mit 1.494 Wohnungen erstellt.
1937
Umbenennung in Rheinwohnungsbau AG und Umzug nach Düsseldorf
Im Jahre 1937 wird der Geschäftssitz von Köln nach Düsseldorf verlegt, die „Heimwohl AG Mivremia“ wird zur Rheinwohnungsbau Aktiengesellschaft und die Stadt Düsseldorf sowie Düsseldorfer Industrieunternehmen zeichnen Aktien im Wert von 750.000 Reichsmark. Somit erhöht sich das Stammkapital auf 1 Million Reichsmark.
1940er Jahre3 Einträge
1941
Übernahme von 42.000 m² Grundstücksfläche und 530 Wohnungen
Am 1. Januar 1941 wurden auf Anregung des Regierungspräsidenten drei Wohnungsbauvereine in den Bestand der Rheinwohnungsbau AG übernommen: Zum einen handelte es sich um die Baugenossenschaft „Eigene Scholle“ in Düsseldorf-Unterrath mit einem schuldenfreien Vermögenswert in Form von 42.000 Quadratmetern unbebauter Grundstücke und 100.000 Reichsmark Restkaufhypotheken aus aufgelassenen Eigenheimen. Zum anderen erwarb die Rheinwohnungsbau Aktiengesellschaft die Baugenossenschaft „Heimat“ in Düsseldorf-Eller, in deren Vorstand auch Wilhelm zur Nieden sowie der spätere Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau, Paul Krevet, tätig waren. Die erworbenen Geschäftsanteile von 201 Mietwohnungen wurden in verzinste Mieterdarlehen umgewandelt. Außerdem übernahm die Rheinwohnungsbau AG die Baugenossenschaft „Bauverein Büderich“ und deren Bestand an Mietwohnungen, vorwiegend Zwei- und Dreifamilienhäuser. Die Eigenheime wurden an die Erbauer veräußert, in den Besitz der Rheinwohnungsbau gingen 60 Häuser mit insgesamt 329 Wohnungen und 42.000 Quadratmeter Bauland.
1942
Nur 9 von 328 Häuser sind von den Kriegsschäden betroffen
Am 14. Mai 1940 erfolgte der erste Luftangriff auf die Stadt Düsseldorf, der kaum Schaden anrichtete. Das sollte bis zum Sommer 1942 so bleiben. Bis dahin wurden 80 Häuser zerstört und etwa 550 schwer beschädigt. Die Luftangriffe wurden heftiger und ein Exodus der Bevölkerung setze ein. Männer wurden eingezogen, Kinder landverschickt. Am 3. März 1945 besetzten die Amerikaner das linksrheinische Oberkassel und es folgte ein sechseinhalb Wochen dauernder Artilleriebeschuss. Am Ende der Kampfhandlungen waren etwa 50 Prozent des Düsseldorfer Wohnraums zerstört und die Stadt atte nur noch 235.000 Einwohner statt den anfänglichen 536.000. Die Kriegsschäden für die Rheinwohnungsbau AG waren hingegen vergleichsweise gering. Von den 328 bei Kriegsende in ihrem Besitz befindlichen Häusern (2053 Wohnungen) waren nur neun Häuser (52 Wohnungen) zerstört. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft kam für Monate zum Erliegen und nur allmählich kehrte man zum Bar-Inkasso der Mieten zurück. Die Nachkriegsjahre wurden durch die Instandsetzung des beschädigten Wohnraums geprägt.
1948
Vorteilhafte Währungsreform und erste Neubautätigkeiten
1948 erfolgte die Währungsreform. Für 100 RM gab es zirka 6,50 DM. Das Grundkapital der Rheinwohnungsbau AG von einer Million Reichsmark wurde am Stichtag der Währungsreform im Verhältnis 1:1 umgestellt. Die Neubautätigkeiten begannen erst 1950 wieder in einem nennenswerten Umfang. Daneben wurde der Bestand weiter saniert. Auf dem Bild zu sehen: Wilhelm zur Nieden, der erste Vorsitzende, Frau Dr. h.c. Maria Müller-Lütgenau, Mitglied des Aufsichtsrats von 1938 bis 2005, Paul Krevet, Geschäftsführer bis 1975, Dr. Ing. Hermann Hecker, Vorstand 1945 bis 1952
1950er Jahre4 Einträge
1953
Umzug in die Sternstraße 71
Ein weiterer wichtiger Schritt: Die Rheinwohnungsbau AG bezog das neue Verwaltungsgebäude auf der Sternstraße 71
1956
Erstellung von 599 Wohnungen
Auch mit dem Wohnungsbau ging es aufwärts. So konnten bis 1956 85 Häuser mit 599 Wohnungen fertig gestellt werden. Bereits damals wurde schon wieder auf Werthaltigkeit geachtet: Die Qualität der Substanz, die Anlage von Grünflächen und eine aufgelockerte Bebauung.
1956
Umwandlung in eine GmbH
Im Jahr 1956 wird die Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Sie wies eine Bilanzsumme in Höhe von 25.108.000 DM aus. Die Mieteinnahmen waren auf 1.716.800 DM p. a. gestiegen.
1959
Beginn von umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen
Ab 1959 setzte vorwiegend im Bereich der Altbauten die Modernisierungstätigkeit der Gesellschaft ein. Als grundlegendes Problem stellte sich die Beheizung der Wohnungen mit der zeittypischen Kohle heraus, so dass die vordringlichste Aufgabe nun darin bestand, die Wohnungseinheiten auf Gaseinzelöfen oder Nachtstromheizungen umzustellen. Auch viele Bäder entsprachen nicht mehr dem neuesten Stand. Sie wurden mit Durchlauferhitzern ausgestattet und nach Möglichkeit neu gefliest. Bis 1981 investierte die Gesellschaft 38,7 Millionen DM in die Modernisierung – davon zirka 52 Prozent für Heizungsanlagen und 25 Prozent für die Baderneuerung.
1960er Jahre2 Einträge
1960
Flexible Reaktion auf die steigenden Wohnansprüche
In Folge des „Wirtschaftswunders“ der 60er-Jahre stiegen auch die Anforderungen der Mieter an den Wohnungsmarkt. Stand für die Rheinwohnungsbau GmbH bislang die Schaffung preiswerten Wohnraums insbesondere für Familien mit geringem Einkommen im Vordergrund, so verlagerte sich der Blickwinkel nun auf die Steigerung der Wohn- und folglich auch der Lebensqualität der Bewohner. Der vermehrte Bau von Eigenheimen war eine logische Konsequenz der gestiegenen Bedürfnisse. Parallel wurden in den Mietobjekten in zunehmendem Maße Aspekte des modernen Städtebaus berücksichtigt: Ausreichende Grünflächen mit Kinderspielplätzen und eine aufgelockerte Bauweise. Vor allem dem rasant anwachsenden Verkehrsaufkommen kam man durch die Errichtung von Parkplätzen, Garagen und Abstellflächen für Fahrzeuge nach. Der ehemalige Geschäftsführer (1952-1975) und späteres Aufsichtsratsmitglied der Rheinwohnungsbau GmbH, Paul Krevet, prägte maßgeblich die Firmenphilosophie, wonach jeder Wohnungsbenutzer in der Lage sein sollte, die anfallenden Kosten einer seinen Bedürfnissen entsprechenden Wohnung aus seinen eigenen Einkünften zu decken. Er versuchte diesen Ansatz in Einklang mit betriebswirtschaftlichen und marktorientierten Überlegungen zu bringen. Die Idee war, dass der Wohnungsbau so rationell wie irgend möglich betrieben und jegliche Form von Subventionen auf ein Minimum beschränkt bleiben müssten. Ausnahmen: Wohnungsbenutzer aus sozial schwachen Schichten. Hier galt die Gewährung staatlicher Mietbeihilfe als eine sozialpolitische Notwendigkeit. Der durchschnittliche Arbeitnehmer sollte nicht auf Subventionen angewiesen sein. Um die Effizienz zu steigern, wurde die Verwaltungsarbeit vereinfacht. Der Düsseldorfer Wohnungsmarkt war von der Nachkriegszeit bis heute ein Spiegelbild des gravierenden Strukturwandels, dem die Landeshauptstadt unterworfen war. Von einer Stahl- und Verwaltungsstadt hin zu einer Dienstleistungsmetropole.
1965
Einführung (und später Aufgabe) des Vollmontagesystems
Die Rheinwohnungsbau GmbH verfolgte ein Konzept, wonach vorgefertigte Bauteile Verwendung finden sollten. Ziel war die Verkürzung der Bauzeit und eine entsprechende Verringerung der Erstellungskosten. Ein erster innovativer Schritt in Richtung „Rationalisierungsmaßnahmen“ war das Vollmontagesystem, später auch „Westdeutscher Plattenbau“ genannt. Hierbei wurden Fassaden, Treppen und sogar Wände in Beton vorgefertigt und anschließend zur jeweiligen Baustelle transportiert. Dort wurden die Teile einfach montiert. Selbst die sanitären Installationsleitungen waren bereits in die vorgefertigten Betonteile eingegossen, was heute bei der Sanierung zu großen Problemen führt. In Lörick und später in Garath und Benrath entstanden auf diese Weise ganze Gebäudekomplexe. Einige Bauten in Niederkassel, z.B. in der Amboßstraße, Gocher Straße und am Niederkasseler Lohweg stehen heute unter Denkmalschutz. Im Laufe der Zeit nahm man jedoch Abstand von diesem Schnellbausystem, da kostendeckende Stückzahlen, die für eine preisgünstige Bauweise erforderlich waren, nicht erreicht wurden.
1970er Jahre1 Eintrag
1974
Bau von weiteren 211 hochmodernen Wohnungen
Anfang der 70er Jahre gab es bei der Rheinwohnungsbau GmbH eine rege Bautätigkeit. So wurden 211 neue Wohneinheiten nach modernsten Maßstäben erbaut. Hauptsächlich davon betroffen waren die Wohnanlagen auf dem Volkardeyer Weg, der Corellistraße und im Stadtteil Lichtenbroich.
1980er Jahre3 Einträge
1985
Übernahme der Mannesmann Wohnungs – Baugesellschaft
In den Jahren 1985 und 1987 begann für die Rheinwohnungsbau GmbH ein neues Kapitel ihrer Firmengeschichte. Sie kaufte von der Mannesmann Wohnungsbaugesellschaft 1224 Wohnungen in Duisburg-Ungelsheim, Hüttenheim und Huckingen. Diese waren öffentlich gefördert, jedoch vielfach bereits frei von der Sozialbindung. Noch nie zuvor hatte das Unternehmen einen Zukauf in dieser Größenordnung getätigt. In den folgenden Jahren wurden entsprechende Millionenbeträge in Modernisierungsmaßnahmen investiert. So wurden in den 80er-Jahren die alten holzgerahmten Fenster gegen Kunststofffenster mit Isolierverglasung ausgetauscht. Doch diese großen Modernisierungsschübe waren nicht alles. Bei Auszug eines Mieters wurde die Wohnung umfassend renoviert und saniert. Alte Bausubstanz wurde immer technisch auf der Höhe der Zeit gehalten.
1986
Bau der Wohnanlage „Düsseldörfchen“
Pünktlich zur Bundesgartenschau wurde im Stadtteil Wersten das „Düsseldörfchen“ errichtet. Nördlich der Autobahn A46 gelegen wurde diese idyllische Wohnanlage im Zuge der 1986 in Düsseldorf stattfindenden Bundesgartenschau angelegt. Ein Relikt der Bundesgartenschau ist ein kleiner Teil des Südparks. Naherholung direkt vor der Haustüre.
1989
Aufhebung des Wohnungs – Gemeinnützigkeits – Gesetzes
Die Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zum 31.12.1989 stellte eine Zäsur in der Geschichte der staatlich geförderten Wohnungsbaupolitik dar. Die Rheinwohnungsbau GmbH agierte auch unter den neuen Rahmenbedingungen prompt und flexibel. So lässt sich bereits Mitte der 90er Jahre ein Überangebot an Wohnraum feststellen, obwohl im Zuge der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten durch die gesteigerte Binnenwanderung aus den neuen in die alten Bundesländer eine mittelfristige Wohnraumknappheit herrschte.
1990er Jahre2 Einträge
1992
Verleihung des Umweltschutz – Preises
Mit dem Wegfall der Wohnungsgemeinnützigkeit im Jahre 1991 ergaben sich ganz neue Perspektiven. Ohne Steuervorteile beim Finanzamt entfiel die Kostenmiete für die frei finanzierten Wohnungen. Folglich konnte für alle Wohnungen, die nicht öffentlich gefördert waren, die marktübliche Miete gefordert werden. Noch heute gehört es zu den Prinzipien der Rheinwohnungsbau GmbH, Wohnungen für die breite Bevölkerung zu einem angemessenen Preis zur Verfügung zu stellen. Allerdings schafft sie dies seit den 90er-Jahren durch Kernsanierung und Neubauwohnungen mit gehobener Ausstattung. So bietet das Unternehmen heute für ziemlich jede Bevölkerungsschicht den passenden Wohnungstyp an. Für ihre Bemühungen um die Sanierung von Altbauten wurde ihr 1992 von der Stadt Düsseldorf der Umweltschutzpreis verliehen.
1999
Aufwertung Jagenberggelände
Ende der 90er Jahre galt das Jagenberggelände als problematisches, unattraktives Wohngebiet. Nachbarschaftskonflikte, Vandalismus und Lärmbelästigungen waren an der Tagesordnung. Ein multikulturelles Konfliktpotential, welches durch die enge Bebauung noch verschärft wurde, kaum Platz für Kinder und keine Treffpunkte für Jugendliche. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, gründeten die vier beteiligten Wohnungsunternehmen und Vertreter verschiedener Ämter der Stadt Düsseldorf im Mai 1999 den Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Jagenberggelände“. Die Treffen dieses Arbeitskreises finden bis heute statt. Durch ein Servicebüro im Wohnquartier und einen eigenen Hausmeister vor Ort hatte die Rheinwohnungsbau GmbH bessere Möglichkeiten, die passenden Familien für ihre Wohnobjekte auszusuchen als das Amt für Wohnungswesen. Die Wohnungsunternehmen stellten im März 2001 Sondermittel in Höhe von 120.000 DM als Anschubfinanzierung von Projekten und Maßnahmen zur Verfügung. Eine Streetworkerstelle für Jugendarbeit wurde finanziert und Organisationen wie der Kinderschutzbund und die „Aktion Gemeinwesen und Beratung“ (AGB) bekamen Gelder für Sprachförderkurse und Hausaufgabenbetreuung. Während der Kurse lernten Mütter nicht nur die deutsche Sprache, sie lernten sich auch untereinander näher kennen. Um religiöse Barrieren zu überwinden, führte die AGB in 2004 eine Projektreihe mit dem Namen „Abraham trifft Ibrahim“ durch, die ebenfalls über die Sondermittel finanziert wurde. Alle Ideen, Projekte und Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren durch den Arbeitskreis initiiert und gefördert wurden, haben dazu geführt, dass „der Zusammenhalt zwischen den Menschen größer geworden ist“, resümiert Armin Dusend, Leiter des Bürgerhauses Bilk. Außerdem können alle Maßnahmen und Möglichkeiten fortgesetzt werden, da die „Aktion Mensch“ hierfür Gelder mit einem Gesamtvolumen von 250.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung stellt. Trotz allen Engagements ist ein Manko geblieben: Für die Jugendlichen gibt es immer noch zu wenig Angebote, Räume und Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Im Sinne einer nachhaltigen Verbesserung des Wohnklimas ist dies ein Anliegen des Arbeitskreises und der Rheinwohnungsbau GmbH für die Zukunft.
2000er Jahre8 Einträge
2004
Kernsanierung des Damenblocks in Berlin
In diesem Jahr erfolgte eine Kernsanierung des „Damenblocks“, der inzwischen unter Denkmalschutz steht. Aus 32 Appartements wurden 18 großzügige Wohnungen zwischen 77 und 110 Quadratmetern. Ausgestattet mit Fußbodenheizung, Eichenparkett, hochwertigen Bädern und Balkonen. Ganz im Trend der Zeit, denn die Nachfrage nach großzügigen Altbauwohnungen steigt, besonders bei jungen Leuten.
2005
Kernsanierung des Wohngebiets Wimpfener Straße
Seit 2005 wird das Wohnquartier Wimpfener Straße in Düsseldorf-Benrath saniert. Zu Beginn der Arbeiten entsprach der technische Zustand der Gebäude nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Mangelnder Schallschutz minderte die Wohnqualität, fehlende Wärmedämmung führte zu hohem Energieverbrauch. Die Verkleidung mit Betonfertigteilen sorgte darüber hinaus für ein schlechtes Image der Anlage („Plattenbau“). Nach Leerzug der 45 Wohnungen wurden die Häuser kernsaniert: Umgestaltung der Fassaden und der Innenräume, Wärme- und Schallschutzmaßnahmen in den Fassaden, heller und freundlicher Putz und Vorstellbalkone sorgten für erheblich verbesserte Wohnqualität. Die Küchen und Bäder wurden gefliest, die Wohnräume mit Parkett ausgestattet, Kunststofffenster verbaut, eine Lüftungsanlage installiert und statt der bisherigen Fahrradkeller stehen den Mietern nun komfortable Fahrradhäuschen aus Lärchenholz zur Verfügung. Die Wärmeerzeugung erfolgt nun über ein Nahwärmenetz statt über Durchlauferhitzer, Warmwasser über eine geräuscharme Wärmepumpe, die die Abluft der Wohnungen als Wärmequelle verwendet.
2006
Bau der ersten Solarsiedlung am Düsseldorfer Medienhafen
In den 80er-Jahren entwickelte sich der Düsseldorfer Hafen vom Industriestandort zum Szenetreff der neuen Medienbranche. In den alten Getreidesilos fanden Dienstleister und Zulieferer der Medienindustrie ein faszinierendes Ambiente, für deren Arbeitnehmer fehlten jedoch entsprechende Wohnungen. Aus diesem Grund errichtete die Rheinwohnungsbau GmbH dort eine der ersten Solarsiedlungen in NRW. 101 attraktive und großzügige Wohnungen sowie repräsentative Büroräume und Ladenlokale entstanden hier bis zum Jahr 2007.
2006
Alles ready für den Umzug?
Das Team sitzt zwischen gepackten Kartons und macht sich bereit für den Umzug. Gut 50 Jahre war die Zentrale der RWB in der Sternstraße. Durch Teamvergrößerung und der Möglichkeit der aktiven Gestaltung eines neuen Verwaltungsgebäudes im Medienhafen, entschied man sich für einen Umzug.
2006
Tag der offenen Tür
Um den RWB-Mietern und -Geschäftspartnern einen Eindruck vom neuen Unternehmenssitz zu bieten, lud das Unternehmen zu einem Tag der offenen Tür ein. Bei schönstem Wetter sowie passenden Speisen und Getränken fanden Führungen durch das neue Bürogebäude statt.
2006
75-jähriges Jubiläum
Mit Freunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern feierte die RWB in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf ihr 75-jähriges Jubiläum. Den Jahrestag nutzte die Rheinwohnungsbau als Möglichkeit des persönlichen Austauschs und des Zusammenkommens mit allen Beteiligten, welche die DNA des Unternehmens prägen und aktiv gestalten.
2008
Spatenstich Garath
Mit dem ersten Spatenstich setzten Christa Thoben, Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Joachim Erwin, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Manfred Franck und Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau GmbH, das Zeichen für den Baubeginn von Düsseldorfs zweiter Solarsiedlung.
2009
Start des ersten Nachbarschaftstreffs der Rheinwohnungsbau: das Norberthaus in Düsseldorf-Garath
Im Zuge des Quartiersumbaus in Garath haben wir das ehemalige Pfarrzentrum Norberthaus in der Josef-KleesattelStraße 2 erworben. Gemeinsam mit dem Caritasverband Düsseldorf e.V. betreiben wir hier seitdem einen Nachbarschaftstreff für Jung und Alt mit Sozialberatungsstelle, großem Veranstaltungssaal, dem Café „Mittendrin“, Ausstellungen, Fitness-, Freizeit- und Sprachkursen.
2010er Jahre33 Einträge
2011
Betreutes Wohnen in Lierenfeld
Am 07. Mai 2011 war es endlich so weit. Im Rahmen der Quartierserneuerung „Schlesisches Viertel“ präsentierte die RWB ihr erstes Passivhaus. Besonderheit: Erstmals bietet die RWB betreutes Wohnen in 27 barrierefreien, davon 15 rollstuhlgeeigneten Wohnungen an. Die Wohnanlage eignet sich vor allem für ältere Menschen mit regelmäßigem Hilfebedarf, die aufgrund von Erkrankungen körperbehindert bzw. pflegebedürftig sind. Alle Wohnungen sind barrierefrei, mit einem seniorengerechten Bad sowie mit einer Terrasse oder einem Balkon ausgestattet. Die Etagen bieten durch die Barrierefreiheit beste Voraussetzungen für die Rollstuhlfahrer, um sich im hohen Maße selbstständig zu entfalten. Für gemeinsame Aktivitäten der Mieterinnen und Mieter stehen ein Gemeinschaftsraum sowie ein schöner Garten zur Verfügung. Hier können sie Aktivitäten erleben, Ruhe finden und die Natur genießen. Im Mehrzweckraum finden diverse Bewegungsangebote wie z.B. Gymnastik oder Sitztänze statt. In Kooperation mit der Rheinwohnungsbau GmbH bietet der Caritasverband Düsseldorf e.V. diverse Betreuungsleistungen wie z.B. individuelle Beratung in behördlichen Angelegenheiten, Information und Vermittlung von weiterführenden Hilfsangeboten und die Organisation.
2011
Preisverleihung Garath
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Stadtteils Garath haben sich acht Wohnungsunternehmen, die in Garath Wohnraum zur Verfügung stellen, zusammengefunden und einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen. Vereine, Schulen, Institutionen u. v. a waren Anfang des Jahres 2011 aufgerufen worden, innovative Projektvorschläge zur Kinder- und Jugendförderung Garath einzureichen. Am 26. Mai kam die Jury zusammen, um aus allen Einsendungen die Auswahl zu treffen. Kabarettist Manes Meckenstock, Pastor Martin Ruster, HSG-Sportdirektor Daniel Stephan, WOGEDO-Vorstand Andreas Vondran und RWB-Geschäftsführer Thomas Hummelsbeck hatten die Qual der Wahl. Aus neun qualitativ hochwertigen Vorschlägen einigte sich die Jury auf sechs Preisträger, die mit insgesamt 17.000 Euro bedacht wurden: Montessori-Kinderhaus St. Theresia, AWO Kindertagesstätte „Spatzennetz“, Fritz-Henkel-Schule, Montessori-Kinderhaus St. Norbert, HELL GA e.V., Jugend- und Freizeiteinrichtung St. Matthäus.
2012
Einführung Austauschprogramm für Auszubildende
2012
Besuch EFL (European Federation for Living) im Medienhafen
Die EFL blickt über die Grenzen hinaus auf ihre Nachbarländer und besucht Bauprojekte in Europa, um von anderen zu lernen und Wissen und Ideen zu transportieren. So durften wir eine Delegation im Medienhafen begrüßen.
2013
Gesamtfertigstellung: Düsseldorf-Eller/ Lierenfeld – Schlesisches Viertel
Nach Durchführung eines städtebaulichen Architektenwettbewerbs entstanden von 2009 bis 2011 auf dem ehemaligen Gelände des Stadtwohnheims an der Breslauer Straße 27 öffentlich geförderte Mietwohnungen im Rahmen des betreuten Wohnens, weitere 10 frei finanzierte familiengerechte Mietwohnungen, 14 Einfamilienhäuser als Bauträgermaßnahme sowie eine Tiefgarage mit 31 Plätzen. Auf dem 2. Baufeld im Dreieck Schlesische Straße/Breslauer Straße/Liegnitzer Straße entstanden ab 2010 in zwei Bauabschnitten weitere 65 Wohnungen sowie durch Aufstockung des verbliebenen Bestandes weitere sechs Dachgeschosswohnungen. Ergänzt wurde die Wohnbebauung durch eine weitere Tiefgarage. Die Gesamtinvestition einschließlich der Einfamilienhäuser belief sich auf über 20 Mio. €, die Gesamtfertigstellung erfolgte 2013.
2013
Richtfest & Fertigstellung in Berlin-Lankwitz
Am 10.07.2013 war es so weit: Die Rheinwohnungsbau feierte Richtfest in Berlin! Auf der Kiesstraße 35-43 (neben Pfarrkirche Mater Dolorosa) sind hier zwischen 2012 und 2013 insgesamt 34 Eigentumswohnungen, die sich auf fünf Häuser verteilen, sowie 9 großzügige Mietwohnungen durch Kernsanierung eines ehemaligen Kinderwohnheimes entstanden.
2014
Mieterfest Fertigstellung Garath
Das Bauprojekt in Düsseldorf-Garath NW gilt als die größte städtebauliche Erneuerungsmaßnahme in der Unternehmensgeschichte der Rheinwohnungsbau. Von 2008 bis 2014 fand hier in drei Bauabschnitten eine komplexe Quartierserneuerung statt. Insgesamt investierte die RWB 10 Jahre in die Vorbereitung und Umsetzung dieser nachhaltigen Bestandsentwicklung. Es begann im Jahre 2004 mit der Modernisierung von 188 Bestandswohnung. Waren Bauabschnitte 1 und 2 bereits im Rahmen des Projekts der EnergieAgentur. NRW „50 Solarsiedlungen in NRW“ verwirklicht worden, so setzte der 3. Bauabschnitt einen besonders markanten Schlusspunkt als Bestandteil des Landesprogramms „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“. Alle Gebäude erreichen einen „Drei-LiterHaus“-Standard, sodass zur Beheizung nicht mehr als drei Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr aufgewendet werden müssen. Geheizt wird überwiegend mit Fernwärme, die zu hohen Teilen in einem Bio-Heizkraftwerk gewonnen wird. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt rd. 40 Mio. €. Das Projekt wurde mit dem Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau NRW ausgezeichnet.
2014
I-stay@home
Im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel bewegt auch die Wohnungsbranche das Thema: Wie können wir als moderner Immobiliendienstleister dafür sorgen, dass unsere Mieter auch in der „Ü70-Lebensphase“ möglichst lange selbstständig in ihrem Zuhause leben können? Auf den Spuren nach Antworten auf diese gesellschaftliche Frage schloss sich die Rheinwohnungsbau als Partnerunternehmen dem EU-Projekt I-stay@home an. Gemeinsam mit 14 nordwesteuropäischen Unternehmen erprobte die RWB mit Mietern Assistenzsysteme zur Unterstützung des täglichen Lebens und der Gesundheit.
2015
Besuch NAHRO (Arbeitsgemeinschaft USA)
Im Rahmen einer 2-tägigen Studienfahrt zum Thema „Soziale Wohnraumförderung – am Beispiel NRW“ empfing der VdW den amerikanischen Verband „National Association of Housing and Redevelopment Officials (NAHRO) aus Washington. Zunächst traf man sich im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, um den Gästen aus Washington einen Einblick in das Fördersystem zu geben. Anschließend wurden Best-Practice-Beispiele besucht – unter anderem auch die Klimaschutzsiedlung in Garath der RWB.
2015
RWB fährt up!
Die VW-Up-Flotte für den Kundendienst und die Baustellentermine geht an den Start. Fährt sich sauber!
2015
1. Bauabschnitt: Düsseldorf-Lichtenbroich, Sermer Weg/Volkardeyer Weg
Im Zuge einer mehrjährigen Quartierserneuerung von 240 Wohnungen (1- und 2-Raum-WE’s), Baujahr 1964, startete im Jahr 2015 der erste Bauabschnitt mit dem Abriss des ersten Bestandsgebäudes sowie der anschließenden Nachverdichtung mit einem Mehrfamilienhaus. Die entstandenen 20 neuen Mietwohnungen sind alle mit öffentlichen Mitteln gefördert und dort wohnen überwiegend ältere Bewohner aus dem Quartier. Gleichzeitig erfolgte eine umfangreiche Kernsanierung von 24 Wohnungen, u. a. mit dem Ziel des Abbaus von Barrieren in den Wohnungen. Dieses Projekt wurde ebenfalls Bestandteil des Landesprogramms „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“. Erstmals kommt eine Biomasseheizung zum Einsatz.
2015
Düsseldorf-Lierenfeld, Fertigstellung Neubau Kuthsweg
Im Kuthsweg 16-20 sind 41 überwiegend öffentlich geförderte Mietwohnungen entstanden. Darunter großzügige Familien- und barrierefreie 2-Zimmer-Mietwohnungen für Senioren. Die bilinguale Kindertagesstätte „Zaubersterne“ ist ebenfalls Teil des Neubauprojektes. Acht Apartments werden im Kuthsweg von Menschen mit erworbenen Hirnschäden bewohnt. Initiator ist die „In der Gemeinde leben gGmbH“ (IGL), welche mit pädagogischen Fachkräften vor Ort eine intensive Betreuung anbietet. Am 03. September 2016 feierte die RWB gemeinsam mit den Mietern und zahlreichen Vertretern aus Politik und Verwaltung die offizielle Eröffnung der 4-zügigen Kita Zaubersterne e.V. Die Einweihung nutzte die Kita zugleich als Tag der offenen Tür und die RWB als Sommerfest für die neuen Mieter der Häuser Kuthsweg 16-20 sowie für unsere Bewohner der benachbarten Wohnanlage Kempgensweg.
2016
Fertigstellung D-Heerdt RKM740
Das Projekt RKM740 – Rheinkilometer 740 gilt als eines der größten Wohnbauprojekte in Düsseldorf. Links vom Rhein im Stadtteil Heerdt sind in Nachbarschaft zum Dominikus-Krankenhaus insgesamt rund 300 Wohnungen, ein Ärztehaus und ein Parkhaus entstanden. Neben der Rheinwohnungsbau traten die Düsseldorf Rheinblick GmbH und die Corpus Sireo Projektentwicklung Düsseldorf GmbH als Investoren auf. Entlang der Pariser Straße realisierte die Rheinwohnungsbau auf über 11.560 m2 Fläche 115 Wohnungen – für Singles, Paare, Familien und Senioren. Der Mix des Wohnquartiers, bestehend aus einer nahezu 50:50-Aufteilung von öffentlichen und frei finanzierten Mietwohnungen, sowie die Errichtung von 20 hochwertigen Eigentumswohnungen und Wohngruppen für an Demenz erkrankte Menschen sowie einer U3-Kita sind weitere Besonderheiten. Der Neubau ist Teil des Forschungsprojektes „Solarthermische Einspeisung ins Fernwärmenetz“ in Kooperation mit der Stadtwerke Düsseldorf AG.
2016
Düsseldorf-Unterrath, Fertigstellung
Im Rahmen des Bestandsersatzprogrammes der Rheinwohnungsbau: Abriss von sieben Mehrfamilienhäusern und anschließende Neubebauung in der Wangeroogestraße/ Spiekeroogstraße mit insgesamt 57 frei finanzierten Mietwohnungen, 36 Tiefgaragen- und 22 Außenstellplätzen. Dadurch konnte eine zusätzliche Wohnfläche von insgesamt ca. 2.500 m² geschaffen werden. Parallel fanden in diesem Quartier umfassende energetische Sanierungen weiterer Wohngebäude statt.
2016
Zukunftswerkstatt mit dem EBZ und Elke Nippold-Rothes
Unter dem Titel Rheinwohnungsbau 2.0 wurden in mehreren Zukunftsworkshops Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen in Gruppen vereint. Sie entfalteten unter der Moderation von Elke Nippold-Rothes eigenständig kreative Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Auch und insbesondere unter dem Aspekt der Digitalisierung. Bei den Zukunftsworkshops wurden die Mitarbeiter zunächst an die sechs Megatrends Digitalisierung, Wertewandel, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Demografie und Arbeitswelt herangeführt. Sie beschäftigten sich mit der Frage, welche Herausforderungen aufgrund dieser Trends für das Wohnungsunternehmen entstehen. Die Lösungsansätze wurden mit den Mitarbeitern entwickelt. Dabei stehen unsere Kunden im Mittelpunkt der Betrachtung. Aus diesem Format sind zahlreiche Ideen entstanden, die das Unternehmen aktiv weiterverfolgt und zu 6 Projekten konsolidiert hat, welche für die RWB in Teilen auch Umstrukturierung bedeuteten.
2017
Herzlich willkommen in der Digital-Heimat: mein RWB-Portal
2017
Audit Lichtenbroich
Zukunftsorientierte Akteure aus der Wohnungswirtschaft vernetzten sich im Rahmen des Pilotprojektes „Audit Generationengerechtes Wohnen im Quartier“, um gemeinsam die Attraktivität von Wohnquartieren für jedes Alter und jede Lebenssituation sicherzustellen. Die Rheinwohnungsbau ist Teil des Netzwerkes – im Fokus steht unser Quartier in Düsseldorf Lichtenbroich, für das wir auch das Zertifikat als Bestätigung des umgesetzten intergenerativen Wohnungsangebotes erhalten haben.
2017
Betriebsausflug zum Berliner Bestand
Teamevents machen nicht nur Spaß, sondern sind für den Zusammenhalt und den Team-Spirit bei der RWB von zentraler Bedeutung. So auch der jährliche Betriebsausflug, der uns im Jahre 2017 nach Berlin führte, um dortigen Wohnungsbestand der RWB zu besichtigen, aber auch die Stadt kennenzulernen.
2017
Gen-Y-Workshop mit Steffi Burkhardt
Gemeinsam mit Dr. Steffi Burkhardt und Mitarbeitern der Rheinwohnungsbau im Alter zwischen 23 und 32 Jahren hat sich das Team für einen Tag „eingeschlossen” und in einer Art Zukunftswerkstatt gearbeitet. Das Ziel: konkrete Konzepte und Leistungsangebote zur Verbesserung bzw. Weiterentwicklung der Rheinwohnungsbau zu finden – und zwar für RWB-Mitarbeiter und -Mieter.
2017
Kick-off „hallo nachbar!“
Anfang 2017 hat die RWB in Düsseldorf-Lierenfeld gemeinsam mit vision:teilen das Projekt „hallo nachbar!“ begonnen und finanziert dort seitdem die Teilzeitstelle der Sozialarbeit. Das Konzept verfolgt das Ziel, Menschen, die allein sind und Hilfe benötigen, durch Ehrenamtler zu unterstützen – quasi Nachbar für Nachbar.
2018
Würdige Verabschiedung: Manfred Franck, der langjährige Geschäftsführer der RWB, geht in den wohlverdienten Ruhestand
Rund 100 Gäste aus der Politik, aus der Wohnungswirtschaft und natürlich auch von der Rheinwohnungsbau GmbH hatten sich im Hotel Tulip Inn Düsseldorf Arena eingefunden, um Manfred Franck zu verabschieden und ihm alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt zu wünschen. Fast ein halbes Jahrhundert hat Manfred Franck bei der Rheinwohnungsbau GmbH am Standort Düsseldorf verbracht und viel zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, überreichte Manfred Franck, der mit 16 Jahren bei der Rheinwohnungsbau GmbH in der Buchhaltung seine Karriere begonnen hatte, in Anerkennung seiner Verdienste die silberne Ehrennadel des VdW.
2018
RWB als ausgezeichneter Arbeitgeber
Beim Great Place to Work® Wettbewerb 2018 ist die RWB als einer der besten Arbeitgeber in NRW und Deutschland ausgezeichnet worden. „Das macht uns sehr stolz und zeigt, dass wir mit unserer Personalpolitik und unserer Unternehmensphilosophie auf genau dem richtigen Weg sind“, betonte Thomas Hummelsbeck bei einem Interview. Ausgezeichnet wurde nämlich das besondere Engagement bei der Gestaltung guter und attraktiver Arbeitsbedingungen. Bewertet wurden unter anderem Vertrauen in die Führungskräfte, Qualität der Zusammenarbeit, Wertschätzung, Identifikation mit dem Unternehmen, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance.
2018
Zion: Einführung einer Kollaborationsplattform
2018
Düsseldorf-Lierenfeld, Fertigstellung
In insgesamt 3 Bauabschnitten fanden hier zwischen 2014 und 2018 Bestandsersatzmaßnahmen statt. Insgesamt wurden 81 neue Mietwohnungen, zum überwiegenden Teil öffentlich gefördert, errichtet. Dem vorausgegangen ist die energetische Modernisierung der übrigen Gebäude im Quartier.
2018
Abschluss Modernisierung Düsseldorf-Eller
Im Stadtteil Eller, genauer gesagt im Bereich Bernburger Straße, Konrad-, Flotten-, Rütger- und Dietrichstraße, wurden insgesamt 286 Mietwohnungen modernisiert. Ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro war notwendig, um die Gebäude technisch und energetisch den heutigen Anforderungen anzupassen.
2019
Modernisierung in Duisburg-Ungelsheim
Seit Jahren investiert die RWB unter anderem aktiv in die Modernisierung des Bestandes in Duisburg. Darunter auch die Großmodernisierung in Ungelsheim. Anfang 2019 wurden bereits 96 Mietwohnungen in der Clausthaler Straße und Hahnenkleestraße umfangreich modernisiert. Seit September 2019 bis Herbst 2020 wird der 2. Bauabschnitt mit insgesamt 56 Wohnungen fertiggestellt.
2019
Workshop zum Thema „Glaubensverständnis RWB mit Ulrich Müller“
Inwiefern ist der katholische Hintergrund in der Unternehmensethik der RWB verankert und wie deckt sich der kirchliche Sozialauftrag mit der unternehmerischen Tätigkeit? Diesen Fragen gingen die Teilnehmer, bestehend aus Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen, nach und diskutierten unter der Moderation von Dr. Julia Doborosky und Ulrich Müller vom Kath. Siedlungsdienst e.V. (KSD).
2019
Mieterbefragung
Ende 2019 hat die RWB eine Mieterbefragung durch die „InWIS Forschung & Beratung GmbH“ durchführen lassen, um weiterhin herauszufinden, wo das Unternehmen heute und in Zukunft aktiv werden muss, damit sich die Mieter in ihrer Heimat auch wohlfühlen. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Mieter-Partizipation: Welche Bedürfnisse haben die Menschen, die in unseren Wohnungen leben, und welche Zusatzangebote können ihre Lebensqualität noch steigern, um zu einem "Great place to live" zu werden.
2019
Spendenübergabe an vision:teilen für den gutenachtbus
Der Düsseldorfer „gutenachtbus“ ist ein Projekt der Initiative vision:teilen und hilft allen Obdachlosen und Armen nachts auf der Straße. Hier werden von montags bis donnerstags alle Obdachlosen mit dem Nötigsten, sprich Essen und warmer Kleidung versorgt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, ein Gespräch zu führen sowie Probleme mit Sozialarbeitern zu erörtern. Das Hilfsprojekt ist rein spendenfinanziert. Um das Hilfsprojekt zu unterstützen findet bei der RWB eine große Spendenaktion statt. Dabei kommen viele lebensnotwendige Sachspenden (z.B. Decken, Pullover, Zelte) zusammen. Das Besondere an diesem Projekt: Es ist aus dem Team entstanden, unter der Koordination von Agnes Jarzombek aus der Finanzbuchhaltung, und läuft bereits seit 2015.
2019
Alte Heimat, neue Heimat
Die RWB verabschiedet den Aufsichtsratsvorsitzenden Hermann J. Schon (r.), der von 1997 bis 2019 das Unternehmen begleitete. Sein Nachfolger ist Gordon Sobbeck (l.), der seit dem 1. Juli 2019 auch Finanzdirektor des Erzbistums Köln ist.
2019
Einführung Projektmanagement
2019
Das letzte Mieterfest in Düsseldorf-Lierenfeld
2019
Ehrenamtliche Arbeit
Was Heimat ausmacht? Menschlichkeit! Davon ist die Rheinwohnungsbau überzeugt. Grund genug für die Verantwortlichen, nicht nur zu spenden, sondern auch selbst einmal mit anzupacken. Gesagt, getan: Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau, und Bernd Litges, Abteilungsleiter Vermietung, haben einen Tag lang die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Altstadt-Armenküche e.V. in Düsseldorf unterstützt.
2020er Jahre18 Einträge
2020
Fertigstellung Kreativ- und Projektraum
2019 schloss sich ein Team aus verschiedenen Unternehmensbereichen zusammen, um bei der Umgestaltung der Sitzungsräume der RWB mitzuwirken. Ein Sitzungsraum, Loungeecken sowie ein eigener Kreativ- und Projektraum bieten nun für das Team ausreichend Platz, um an neuen und bestehenden Themen zu tüfteln.
2020
Nachwuchs in der Heimat: Rheinwohnungsbau bekommt eine Tochterfirma
2020
Fertigstellung City-Neubau
Inmitten der Düsseldorfer Innenstadt errichtet die Rheinwohnungsbau in Zusammenarbeit mit der Pandion Real Estate GmbH auf dem Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters neue Wohn- und Büroflächen. Entsprechend den Vorgaben aus dem Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt „ZUKUNFT WOHNEN.DUESSELDORF“ hat die Rheinwohnungsbau die Umsetzung der geplanten Wohneinheiten im öffentlich geförderten und preisgedämpften Wohnungsbau übernommen. Ende 2020 ist das Bauprojekt abgeschlossen. Neben den 20 Mietwohnungen sind zwei soziale Projekte in der Oststraße 60 beheimatet. Zum einen eine Großtagespflege für die U-3-Betreuung des SKFM sowie die ambulante Wohngruppe des Caritasverbandes Düsseldorf e.V.
2020
Klimaschutz IW.2050
Für die Wohnungswirtschaft ist der Klimaschutz nicht nur derzeit, sondern auf viele Jahre hin eines der zentralen Themen. Die RWB zählt zu jenen Wohnungsunternehmen, die sich der Folgen des Klimawandels und des dringenden Handlungsbedarfs bewusst sind. Gebäude haben einen wesentlichen Anteil am Gesamtenergiebedarf und an den Treibhausgasemissionen in Deutschland. Den Energiebedarf von Gebäuden zu verringern, ist nicht nur ein Schwerpunkt deutscher Klimaschutzpolitik. Auch die Wohnungswirtschaft setzt sich dafür ein. 80% Emissionsreduktion sind nur durch massive Investitionen in den Wohnungsbestand sowie die technische Infrastruktur der Quartiere erreichbar, und dies letztlich auch nur mit der notwendigen finanziellen Unterstützung durch den Bund. Mit dem Beitritt zur IW.2050 trägt die RWB dazu bei, dass auf die Problematik aufmerksam gemacht wird und ein gemeinsames Netzwerk innerhalb der Wohnungsbranche entsteht, welches zum Handeln auffordert.
2020
Neue im Führungskreis
Valbona Möhren (31), Leitung Unternehmensentwicklung & Kommunikation, und Benjamin Gaidel (36), stellv. Abteilungsleiter Technik, haben 2020 den Führungskreis nicht nur ergänzt, sondern auch insgesamt verjüngt.
2021
90 Jahre Rheinwohnungsbau
Jubiläum unter Pandemiebedingungen mit mehrstufiger Kommunikationskampagne – Film, Landingpage und Mietermagazin. Starker Fokus auf Werte, Unternehmensgeschichte und Mitarbeitende als strategischer Meilenstein für Identität und Positionierung.
2021
Die eigenen vier Wände als Büroersatz
2022
RealGreen Award für Duisburg-Ungelsheim
Auszeichnung für ein nachhaltiges Mieterstrom- und Energiekonzept im Bestand. Duisburg-Ungelsheim etabliert sich als zukunftsweisendes Referenzquartier für klimafreundliche Quartiersentwicklung.
2022
Gründung Vida Nachbarschaftshilfe e. V.
Auf Initiative der Rheinwohnungsbau entstand der Verein, um soziale Quartiersarbeit dauerhaft, professionell und unabhängig zu verankern. Ziel: niedrigschwellige, wohnortnahe Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf – Betrieb von Quartierstreffs wie Lichtenbroich und Ungelsheim.
2023
KlimaQuartier.NRW: Duisburg-Ungelsheim ausgezeichnet
Das Land NRW zeichnet Duisburg-Ungelsheim für integrierte, klimafreundliche Quartiersentwicklung aus – eine Kombination aus energetischer Sanierung, sozialer Infrastruktur und Sektorenkopplung.
2023
Beitritt zum Open District Hub e. V.
Rheinwohnungsbau wird Mitglied im Open District Hub e. V. und positioniert sich aktiv als „Quartiersmacher". Austausch zu Energie-, Quartiers- und Klimathemen auf Bundesebene.
2024
Eröffnung Quartierstreff Duisburg-Ungelsheim
Feierliche Eröffnung am 23. August 2024: rund 335 m² barrierefreie Nutzfläche mit Café, Gruppen- und Beratungsräumen, Investitionsvolumen ca. 1,7 Mio. Euro. Betrieb gemeinsam mit AWO Duisburg.
2024
Baufortschritte im Modellquartier Duisburg-Ungelsheim
Fortgeschrittene Sanierung von rund 800 Wohnungen aus den 1950er-/1960er-Jahren mit innovativen Energielösungen – Photovoltaik, Wärmepumpen, Mieterstrom. Das Quartier etabliert sich als bundesweites Referenzprojekt.
2024 / 2025
Quartierstreff Michaelshaus, Düsseldorf-Lierenfeld
Umbau einer ehemaligen Gaststätte zum Nachbarschaftszentrum, Eröffnung Ende 2024 / Anfang 2025. Kooperation mit AWO Düsseldorf – Angebote für alle Altersgruppen: Bewegung, Begegnung, Beratung.
2025
Eröffnung Quartierstreff Lichtenbroich
Feierliche Eröffnung am 4. Juli 2025: 360 m² barrierefreie Nutzfläche im umgebauten Gewerbeobjekt (Baujahr 1973), mit Innenhof, Sonnenterrasse, Grünfläche und Spielplatz. Betrieb durch Vida e. V.
2025
Abschluss Quartiersmodernisierung Lichtenbroich
Abschluss einer rund zehnjährigen Modernisierung in drei Bauabschnitten: energetische Ertüchtigung und sozialverträgliche Weiterentwicklung. Lichtenbroich steht beispielhaft für die Strategie „nachhaltig & sozial bauen".
2025
Doppelte Auszeichnung ODH-Quartier Awards
Duisburg-Ungelsheim erhält Preise in den Kategorien „Integration" und „Innovation" – Würdigung des Zusammenspiels aus Sanierung, Energie-Infrastruktur und Quartiersarbeit.
2026
Kundenkristall: Bester Neuvermietungsprozess
Auszeichnung für einen transparenten, serviceorientierten Vermietungsprozess auf Grundlage systematischer Mieterbefragungen (AktivBo).