Im Gespräch mit Green Fusion
Über diese Folge
Wie gestaltet man Bestandsquartiere klimaneutral, um Energie, CO₂ und Kosten einzusparen? Die Lösung: Energiesysteme aus Wärmepumpe, Gaskessel, Solarthermie oder Photovoltaik und E-Ladestationen. Doch wie steuert man eine solch komplexe Gebäudetechnik für Strom, Wärme und Elektromobilität? Das verrät der „Ingenieur aus dem Keller“ – Paul Hock, Mitbegründer von Green Fusion, einem auf die energetisch optimierte Betriebsführung von Energiesystemen spezialisiertes Unternehmen, im Gespräch mit dem RWB-Geschäftsführer Thomas Hummelsbeck.
Transcript
Moderator: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des RWB-Podcasts „Jetzt gibt's was auf die Ohren!" – dem Podcast der Rheinwohnungsbau GmbH. Ich bin heute mit einer spannenden Gesprächspartnerin zusammen. Schön, dass du dir die Zeit nimmst.
Gast: Vielen Dank für die Einladung! Ich freue mich sehr, dabei zu sein und über das Thema Wohnen und Quartiersentwicklung zu sprechen – das liegt mir wirklich am Herzen.
Moderator: Fangen wir direkt an: Was bedeutet „Heimat" für dich persönlich, und wie spiegelt sich das in deiner Arbeit bei der Rheinwohnungsbau wider?
Gast: Heimat ist für mich mehr als vier Wände. Es geht um das Gefühl der Zugehörigkeit, um Nachbarn, die sich kennen, um Orte, an denen man sich sicher fühlt. Genau das versuchen wir in unseren Quartieren zu schaffen – nicht nur Wohnraum, sondern gelebte Gemeinschaft.
Moderator: Das klingt nach einem ganzheitlichen Ansatz. Kannst du ein konkretes Beispiel nennen, wo das besonders gut funktioniert hat?
Gast: Sehr gerne. Unser Projekt in Duisburg-Ungelsheim ist da ein wirklich tolles Beispiel. Wir haben dort nicht nur Wohnungen energetisch saniert, sondern gleichzeitig neue Begegnungsräume geschaffen – den Quartierstreff, den Innenhof, die Gemeinschaftsgärten. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben das von Anfang an mitgestaltet.
Moderator: Partizipation ist also ein Schlüsselbegriff. Wie gelingt es euch, Menschen wirklich einzubeziehen und nicht nur zu informieren?
Gast: Das ist tatsächlich die Kernfrage. Wir setzen auf echte Dialogformate – keine Einbahnstraßen. Workshops direkt im Quartier, Befragungen, offene Sprechstunden. Und ganz wichtig: Wir hören nicht nur zu, wir handeln auch danach. Das schafft Vertrauen.
Moderator: Abschließend: Was wünschst du dir für die nächsten 95 Jahre der Rheinwohnungsbau?
Gast: Dass wir weiterhin mutig bleiben. Mutig, neue Wege zu gehen, soziale und ökologische Verantwortung zu verbinden und Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Bezahlbares Wohnen in lebenswerten Quartieren – das ist unsere Mission, heute wie in Zukunft.
Moderator: Vielen herzlichen Dank! Das war eine wirklich inspirierende Unterhaltung. Und an alle Zuhörerinnen und Zuhörer: Wir freuen uns über Feedback, Fragen und Themenvorschläge – ihr findet uns auf unserer Website und in den sozialen Medien. Bis zur nächsten Folge!